
Was Sie bei uns lernen:
Sie erhalten einen aktuellen Überblick zu den modernen Präparationsrichtlinien in Bezug auf CAD/CAM-Restaurationen. Am Phantomkopf wird die Präparation für die Versorgung mit indirekten Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich trainiert. Zu allen Präparationsformen werden konkrete Anleitungen gegeben, die auch Hinweise enthalten, wie man schnell zum Ziel kommt und ergonomisch arbeitet. Ferner erhalten Sie Detailinformationen zu den verwendeten Instrumenten: effektive Präparation, substanzschonende Präparation, Entfernen vorhandener Restaurationen, sowie Spezialthemen wie Proximal Box Elevation (PBE) und die substanzschonende Exkavation ergänzen die Präparationskonzepte.
Demonstriert wird die Präzision des digitalen Scans im Vergleich zur traditionellen Abformung. Zudem werden praktische Tipps und Tricks für den klinischen Einsatz des Scanners vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den erweiterten Funktionen, wie der Farbmessung und der Kariesdiagnostik, die den Intraoralscanner zu einem vielseitigen und wertvollen Werkzeug für eine moderne digitale Zahnmedizin machen. Ferner wird ein Überblick zu den auf dem Markt befindlichen Intraoralscannern, ihre technische Funktionsweise und Implementierung in den entsprechenden Workflow vermittelt.
Um eine Kieferrelationsbestimmung digital abbilden zu können, stehen verschiedene technologische Stufen zur Verfügung – von der einfachen softwaregestützten Erfassung bis hin zur komplexen 4D-Bewegungsanalyse. In einem digitalen Workflow mithilfe eines Intraoralscanners, kommt zum einen der statischer Biss-Scan, aber zum anderen auch die Möglichkeit einer KI-Bisskorrektur unter Zuhilfenahme weiterer digitaler Tools in Frage.
Der hohe Entwicklungsstand moderner Komposit- und Keramikwerkstoffe, sowie die adhäsive Verarbeitung dieser Werkstoffe ermöglichen es heute, langlebige und meist auch sehr ästhetische Restaurationen zu realisieren, die der Forderung nach maximaler Zahnerhaltung gerecht werden. Neben den Besonderheiten der Präparation für CAD/CAM-Restaurationen werden ebenso wie die Möglichkeiten der Kauflächenversorgung mit im 3D Druck hergestellten Restaurationen betrachtet. Im Rahmen der modernen Werkstoffkunde erhalten Sie zudem eine umfassende Übersicht zu den auf dem Markt befindlichen CAD/CAM-Materialien wie Zirkonoxid, Nanokeramik, Glaskeramik und Composite, sowie deren Indikationsstellungen in Bezug auf feste Restaurationen.
PD Dr. Andreas Keßler
Wissenschaftlicher Leiter
N.N.
961100102
Gebührab 764,10 €
zzgl. ges. MwSt.
N.N.
Der Besuch dieser Veranstaltung lohnt sich für das gesamte Praxisteam, da Sie
- zentrale digitale Praxisprozesse verstehen werden
- Optimierungspotenziale für Ihre eigene Praxis erkennen werden
- konkrete Handlungsempfehlungen für den Praxisalltag erhalten werden
- aktuelle Technologien und KI-Anwendungen kennenlernen werden
- Investitionen danach fundierter bewerten können
- mehr Sicherheit im Umgang mit Datenschutz, Schnittstellen und digitalen Workflows gewinnen werden
Wann und wie macht die digitale Zahnmedizin in der Praxis Sinn? Lernen Sie verschiedene Praxiskonzepte in Bezug auf die Praxisgröße kennen. Aktuelle Praxiszustände werden definiert und es soll herausgestellt werden, in welchen Stadien verschiedene digitale Ansätze sinnvoll sein können.
Die Digitalisierung ist ein konsequenter Prozess in Abhängigkeit von der Individualität der Praxis und des Praxisteams. Ihr Einstieg in die digitale Zahnmedizin beginnt daher an Ihrem individuellen Standpunkt. Die Ziele sollen Zeitersparnis, Optimierung der Personalstrukturen, Patientenzufriedenheit und Kostenersparnis sein.
N.N.
Ableitung klinischer Entscheidungen aus digitalen Datensätzen und Vermeidung typischer Planungsfehler: Integration des intraoralen Scannens in einen digitalen Workflow. Nutzung einer CAD-Software und Überführung eine CAM-Fertigung. Indikationsbezogene Vorstellung der verschiedenen Fertigungsverfahren: Subtraktive Verfahren (Fräsen) und additive Verfahren (3D-Druck) für die Fertigung von Zahnersatz und Schienen. Möglichkeiten der Übertragung einer digitalen Planung auf reale Situationen, z. B. Drucken. Herausnehmbarer Zahnersatz digital umgesetzt – Möglichkeiten und Limitationen.
Hands-on Nesting. Hands-on additive Fertigung (3D-Druck). In der modernen Zahnmedizin stellt sich nicht mehr die Frage, ob man digital fertigt, sondern wie. Dieses Modul schließt die Lücke zwischen dem digitalen Design (CAD) und dem physischen Objekt. Wir beleuchten den entscheidenden Systemvergleich zwischen subtraktiver (Fräsen) und additiver (3D-Druck) Fertigung und führen Sie durch den gesamten Prozess – von der ersten Datei bis zum fertigen Werkstück. Nach diesem Kurstag können Sie eigenständig entscheiden, welches Fertigungsverfahren für Ihre klinische Fragestellung (Schiene, Bohrschablone, Krone oder Modell) das optimale ist. Sie beherrschen das Nesting und sind in der Lage, den gesamten Workflow der additiven Fertigung sicher in Ihren Praxisalltag zu integrieren.
Sicher geklebt – Das 1x1 der adhäsiven Befestigung von CAD/CAM-Restaurationen:
CAD/CAM-gefertigte Restaurationen bieten höchste Präzision, stellen uns aber vor eine wachsende Herausforderung: Welches Befestigungsprotokoll passt zu welchem Material? Ob hochfestes Zirkonoxid, ästhetische Glaskeramik oder moderne Hybridkeramiken – die Langlebigkeit der Versorgung hängt entscheidend von der chemischen Verbindung ab. Dieser Kurs bringt Ordnung in den „Material-Dschungel“ und vermittelt Ihnen ein sicheres System für den Praxisalltag. Ferner gewinnen Sie Sicherheit bei der Auswahl des passenden Befestigungssystems und können potenzielle Fehlerquellen, wie z.B. postoperative Sensibilitäten oder Dezementierungen proaktiv vermeiden.
N.N.
Der Erfolg einer Implantattherapie beginnt mit der prothetischen Planung. In diesem Modul erfahren Sie, wie Sie digitale Datensätze nutzen, um implantatgetragene Versorgungen präzise zu planen und ästhetisch wie funktionell erfolgreich umzusetzen. Wir begleiten Sie von der ersten Patientenauswahl bis zur finalen Eingliederung – praxisnah und direkt anwendbar. Nach diesem Modul sind Sie in der Lage, einfache Implantatfälle prothetisch sicher zu klassifizieren und den digitalen Workflow für die Abformung und Versorgung souverän anzuwenden. Sie verstehen die funktionellen Parameter und können diese in eine individuelle Fallplanung übertragen.
Von der Planung zur Präzision: Ihr Weg in die moderne Implantatprothetik
In diesem Modul meistern Sie die Schnittstelle zwischen chirurgischer Basis und prothetischer Vollendung. Sie starten mit der systematischen Patientenauswahl und Behandlungsplanung, bei der die SAC-Einteilung als Ihr klinischer Kompass dient. Ein zentraler Fokus hinsichtlich Befestigung liegt auf der Entscheidung zwischen zementierten und verschraubten Versorgungen sowie dem direkten Vergleich von analoger Löffel-Abformung und digitalem Scan.
Im praktischen Teil sollen prothetische Konzepte behandelt werden, die Okklusion, Funktion und die ideale 3D-Position des Implantats vereinen – unterstützt durch den Einsatz einfachster prothetischer Schablonen. Nach der Präsentation werden gemeinsam anschauliche Beispielfälle diskutiert. Auf Wunsch planen wir gemeinsam Ihren ersten eigenen Implantatfall, sodass Sie mit maximaler Sicherheit in die Anwendung starten können.
N.N.
Begleitung in der Phase der Umsetzung
Der Round Table soll Sie in der Phase der Umsetzung unterstützen. Dabei sind Sie ein Teil der Community. Sie können Ihre fall- oder praxisbezogenen Fragen an die Referenten richten. Gemeinsame Behandlungsplanungen sind möglich. Auch die Referenten haben die Möglichkeit Anwendungen und Patientenfälle zu demonstrieren, die Ihnen somit in Ihrer Praxis eine Hilfe zur Fehlervermeidung und Effizienzsteigerung geben sollen.
PD Dr. Andreas Keßler
Maximilian Dosch
Ich freue mich Sie im Rahmen Ihrer erstklassigen Fortbildung persönlich bei uns kennenlernen zu dürfen.
Herzliche kollegiale Grüße Dr. Kai Klimek Wissenschaftlicher Leiter Haranni Academie