
Das Präventionsforum ist bereits seit 11 Jahren der NRW-Präventions-Kongress Nr. 1 mit brandaktuellen Themen rund um die moderne Prophylaxe und Prävention in der Zahnmedizin. Sei ein Teil davon und freue Dich auf eine exklusive Veranstaltung und das große Wiedersehen mit Deinen Kolleginnen und Kollegen!
Verschiedene Referierende
Termin 11.09.2026-12.09.2026VeranstaltungsortHaranni Academie
965010400
Gebührab 79,00 €
ab 10:00 Uhr
Einlass und Empfang mit kleinen Snacks
11:30 – 12:30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Dr. Kai Klimek – Zahnärztlicher Leiter Haranni Academie
Vorstellung der Industriepartner des 11. Präventionsforums
12:30 – 13:15 Uhr
Häusliche Mundhygiene: Worauf kommt es an?
Referent: Prof. Dr. Stefan Zimmer, Witten-Herdecke
13:30 – 14:15 Uhr
Workshoprunde 1
14:30 – 17:30 Uhr
Prophylaxe kann mehr als nur Routine – smart, alltagstauglich und praxisnah
Referentin: Sarah Zell (B.Sc.), Ulm
17:30 – 18:00 Uhr
Feierliche Zeugnisvergabe an die Absolventinnen der ZMP-Aufstiegsfortbildung 2026
ab 18:00 Uhr
Get-together
Kollegialer Austausch auf der Dachterrasse mit Cocktails & BBQ
Unsere Vorträge am Freitag:
Häusliche Mundhygiene: Worauf kommt es an?
Referent: Prof. Dr. Stefan Zimmer
Dekan der Fakultät für Gesundheit Universität Witten/Herdecke
Die tägliche Zahnpflege ist eine der ältesten und weltweit am häufigsten ausgeübten Maßnahme der Körperpflege. Richtig ausgeführt kann sie einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch leisten. Allerdings bestehen oft erhebliche Missverständnisse und Unkenntnis rund um die Mundhygiene. So ist z.B. kaum bekannt, dass die reine mechanische Biofilmentfernung mit der Zahnbürste gar keinen nachgewiesenen Effekt auf die Kariesentstehung hat. Oder dass mit der am häufigsten empfohlenen Mundhygienetechnik keine besonders gute Biofilm-Entfernung gelingt. Und wussten Sie, dass es gar keine fundierte Grundlage für die verbreitete Empfehlung gibt, die Zähne zwei oder drei Minuten lang zu putzen? Damit die häusliche Mundhygiene den erhofften Erfolg in der Vorbeugung von Karies und Zahnfleischerkrankungen bringt, ist es wichtig zu wissen, worauf es dabei wirklich ankommt.
Prophylaxe kann mehr als nur Routine – smart, alltagstauglich und praxisnah
Referentin: Sarah Zell
Dentalhygienikerin (B.Sc.), Ulm
Prophylaxe kann mehr als Routine. Smarte Tools, clevere Tipps und einfache Tricks bringen frischen Wind in den Prophylaxealltag – ohne ihn komplizierter zu machen.
Moderne digitale Helfer, kleine Workflow-Optimierungen und praxiserprobte Ideen sorgen für mehr Struktur, Effizienz und Leichtigkeit im Behandlungsalltag.
Ergänzend werden aktuelle Trends aus Social Media, Mythen aus Instagram und TikTok sowie neue Wirkstoffe kompakt, fachlich fundiert und praxisnah eingeordnet.
Für alle, die Prophylaxe modern denken und Entwicklungen aus Social Media sicher einordnen möchten.
ab 08:00 Uhr
Einlass und Empfang
09:00 – 09:45 Uhr
Die digitale Diagnostik macht Veränderungen sichtbar
Referentin: Dr. Kristina Baumgarten
10:00 – 10:45 Uhr
Workshoprunde 2
11:00 – 11:45 Uhr
Zahnerhalt am Limit - Der schmale Grad
Referentin: DH Isabella Hampel
12:00 – 12:45 Uhr
Workshoprunde 3
12:45 – 13:45 Uhr
Mittagspause
13:45 – 14:30 Uhr
Workshoprunde 4
14:45 – 15:30 Uhr
Perisolv in seiner Anwendung an Parodontitis- und Implantatpatienten – ein Erfahrungsbericht
Referentinnen: DH Birgit Rumberg und DH Barbara Kammler
15:45 – 16:30 Uhr
Patientenorientierte Kommunikation in der Zahnmedizin
Referentin: Dipl. oec. troph. Ute Goppelt
16:30 – 17:00 Uhr
Tombola
Unsere Vorträge am Samstag
Die digitale Diagnostik macht Veränderungen sichtbar
Referentin: Dr. Kristina Baumgarten
Zahnärztin, Siegen
Die digitale Diagnostik verändert die Prophylaxe nachhaltig. Im Fokus steht die Kraft der Visualisierung: Frühzeitiges Erkennen, nachvollziehbare Dokumentation und eine moderne Patientenkommunikation stärken Motivation, Compliance und das Behandlungsverständnis.
Digitale Scans lassen sich sinnvoll in interdisziplinäre Konzepte – einschließlich Aligner-Therapien – gezielt für Visualisierung, Patientenaufklärung und die Unterstützung des Zahnarztes einbinden.
Zahnerhalt am Limit - Der schmale Grad
Referentin: Isabella Hampel
B. pro. DH, Reutlingen
Gerade bei fortgeschrittener Parodontitis der Stadien III und IV stellt sich insbesondere die Frage nach dem Zahnerhalt. Ausgeprägter Knochenabbau, tiefe Taschen, Zahnwanderungen, Furkationsbefall Grad II und III sowie Zahnlockerungen prägen das klinische Gesamtbild.
Wenn chirurgische oder regenerative Maßnahmen keine ausreichende Stabilisierung erreichen, oder aufgrund der individuellen Situation nicht möglich sind, rückt der Zahnerhalt durch nichtchirurgische Maßnahmen in den Vordergrund. Gelingt es dabei, die bakterielle Belastung zu kontrollieren, akute Entzündungen zu vermeiden und Überbelastungen zu reduzieren, können auch stark kompromittierte und gelockerte Zähne potenziell über längere Zeit beschwerdefrei im Mund verbleiben.
Paradigmenwechsel – Erfolgreiche nicht-chirurgische Behandlung von tiefen parodontalen und periimplantären Infektionen
Referentinnen: ZÄ Shruthi Kasthuri, DH Birgit Rumberg und DH Barbara Kammler
Parodontale und periimplantäre Infektionen sind entzündliche Erkrankungen, die durch bakteriellen Biofilm ausgelöst werden und zu einer fortschreitenden Zerstörung der unterstützenden Gewebe um Zähne und Implantate führen. Ohne rechtzeitige Behandlung kommt es zu Taschenbildung, Attachmentverlust und zunehmender Knochenresorption, was langfristig die Stabilität von Zähnen und Implantaten gefährdet. Eine erfolgreiche Therapie erfordert daher ein klares und strukturiertes Behandlungskonzept zur Infektionskontrolle, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen. Zum langfristigen Behandlungserfolg wäre eine gezielte Regeneration verlorener Gewebestrukturen wünschenswert.
Aktuelle klinische Daten zeigen, dass durch den Einsatz geeigneter Adjuvantien im Rahmen der nicht-chirurgischen Therapie, wie zum Beispiel Clean&Seal, auch derartige Probleme erfolgreich behandelt werden können.
Patientenorientierte Kommunikation in der Zahnmedizin
Referentin: Ute Goppelt
Oecotrophologin, München
Eine patientenorientierte Kommunikation hilft, die gewünschte Verhaltensänderung verständlich zu machen und die Umsetzung durch den Patienten zu fördern. Der Mensch gibt seinen emotionalen Widerstand gegen Veränderungen auf, wenn er einen Nutzen für sich sieht und neue Verhaltensweisen seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechen.
Die motivierende Gesprächsführung setzt auf partnerschaftliche und zielgerichtete Vereinbarungen. Empathie und Akzeptanz des Praxispersonals verstärken die Autonomie der Patientin / des Patienten sowie die Patientenzufriedenheit.
Offene Fragen, positive Rückmeldungen, umschriebene Wiederholung der Patientenaussagen und eine Zusammenfassung der Patientenäußerungen mit Schwerpunkt auf die positiven Aspekte in Richtung Verhaltensänderung werden an praktischen Beispielen erläutert.
Fr., 11.09.2026 & Sa., 12.09.2026
Workshop 1: „Scan mich, wenn du kannst!“
Digitale Diagnostik mit dem Intraoralscanner – visualisieren, verstehen, erklären
Referentin: Dr. Kristina Baumgarten | Mit freundlicher Unterstützung von Align Technology GmbH
In diesem Workshop lernst Du intraorale Scans mithilfe des iTeroTM Intraoralscanners gezielt im Praxisalltag einzusetzen, um Befunde sichtbar zu machen, Patienten verständlich aufzuklären und den Zahnarzt aktiv in Diagnostik und Therapieplanung zu unterstützen.
Workshop 2: Stressfreie Fissurenversiegelung - sicher & effizient im Praxisalltag
Referentin: DH Barbara Lipsz | Mit freundlicher Unterstützung von Ivoclar Vivadent GmbH
In diesem Workshop lernst Du die Fissurenversiegelung sicher & effizient als präventiven Verschluss von kariesanfälligen Fissuren und Grübchen anzuwenden, um durch das Kunststoffmaterial mögliche Eintrittspforten für die Karies zu verschließen.
Workshop 3: Technik trifft Zahnpflege: Innovationen für den Alltag
Referentin: DH Carmen Brennecke | Mit freundlicher Unterstützung von Philips GmbH
Wie moderne Technologien die tägliche Mundhygiene nachhaltig verbessern können, steht im Mittelpunkt dieses praxisnahen Workshops. Philips lädt Dich dazu ein, neueste Innovationen der Schalltechnologie zu erleben und fundierte Hintergründe zu aktuellen Entwicklungen in der häuslichen Mundpflege kennenzulernen.
Die erfahrene Referentin und DH Carmen Brennecke verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Anwendungstipps für den Praxisalltag – mit dem Ziel, Patientinnen und Patienten noch besser zu motivieren und zu begleiten. Freue Dich auf spannende Einblicke, einen interaktiven Austausch und Inspirationen für die tägliche Arbeit.
Workshop 4: Touch to Teach trifft Kommunikation
Referentin: ZMP Rusminka Mujezinovic | Mit freundlicher Unterstützung von Curaden Germany GmbH
Nachhaltige Veränderung entsteht erst, wenn taktile Anleitung und gezielte Kommunikation zusammenspielen. Im iTOP-Konzept von Curaden lernen Patienten durch Anfassen. Wie schaffen Sie es, nicht nur Technik zu vermitteln, sondern echte Motivation? Wie stärken Sie Adhärenz, Vertrauen und Eigenverantwortung auch in kurzen oder anspruchsvollen Sitzungen?
Dieser Workshop zeigt, wie Sie „Touch to Teach“ sprachlich wirkungsvoll begleiten, klar führen und Patienten emotional erreichen. Kurz. Praxisnah. Direkt umsetzbar.
Für alle, die Prophylaxe nicht nur demonstrieren, sondern nachhaltig verankern möchten.
Verschiedene Referierende
Ich freue mich Dich im Rahmen Deiner erstklassigen Fortbildung persönlich bei uns kennenlernen zu dürfen.
Herzliche kollegiale Grüße Dr. Kai Klimek Wissenschaftlicher Leiter Haranni Academie