OPTI Praxismanagerin IHK

Es war nicht leicht, ein so etabliertes und erfolgreiches Schulungsformat wie das der Praxismanagerin IHK zu verbessern. Trotzdem setzen Christiane Fork, Leiterin Haranni Academie Herne, und Ihr motiviertes Team zur IDS 2019 wieder einmal neue Anreize durch attraktive Kooperationen und zeitgemäße Inhalte. Bereits im September 2019 startet der frisch überarbeitete, aufgewertete Lehrgang in den komfortablen Räumen der renommierten Harranni Academie.

Im DZW-Interview verrät Christiane Fork ihre Beweggründe für die klare Positionierung der PraxismanagerIn und die zusätzliche Einschreibungs-Beratung für Entscheider auf der IDS.

Frau Fork, was waren Ihre Beweggründe für einen Neuaufschlag Ihrer Praxismanagement-Ausbildung?

In letzter Zeit sind vermehrt Großpraxen auf mich zugekommen, die kontinuierlichen Schulungsbedarf im Bereich Praxismanagement haben. Für diese Praxisstrukturen ist es zwingend erforderlich, jemanden im Praxismanagement zu haben, der die ebenso anspruchsvollen wie vielfältigen Aufgaben in Verwaltung, Organisation und Mitarbeiterführung mit einem 360-Grad-Blick bewältigt. Die Seminarinhalte der bisherigen OPTI-Praxismanagerin passten einfach hervorragend und es war zudem auch ein wenig glückliche Fügung, dass Christian Henrici mit meinen Kollegen vom Zahnärztlichen Fach-Verlag in den letzten Monaten an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet hat, so dass dadurch auch unser Kontakt intensiviert wurde und wir uns schnell verständigt haben, die neue OPTI Praxismanagerin IHK als Kooperationsprojekt ab September 2019 bei uns in Herne in der Haranni Academie zu beheimaten.
Zuvor können sich interessierte PraxismitarbeiterInnen selbstverständlich eingehend auf unserem IDS-Stand beraten lassen. Der Bereich Praxismanagement ist eines unserer Fokusthemen, das wir mit unseren Kooperationspartnern der OPTI health AG präsentieren werden. Beratungstermine können gerne schon vorab mit uns vereinbart werden.

Wie ist Ihre Ausbildung zur OPTI-Praxismanagerin angelegt? Wen wollen Sie damit besonders ansprechen?

Ziel unserer Fortbildung ist, kompetente Führungskräfte für den Bereich Praxismanagement auszubilden, die in der Lage sind, ihren Praxisinhabern Freiräume zu verschaffen, sie zu entlasten und darüber hinaus dafür Verantwortung übernehmen möchten, Patientenorientierung und Wirtschaftlichkeit ihrer Praxen auf hohem Niveau zu halten bzw. noch weiter zu optimieren.
Auch in diesem Bereich macht sich mittlerweile schon ein eklatanter Fachkräftemangel in den Praxen bemerkbar. Dem wollen wir mit einer fundierten Ausbildung entgegenwirken, unsere Teilnehmer sensibilisieren für Strukturen und Prozesse, auf die es in profitablen Praxen entscheidend ankommt. Mehrbehandler-Praxen funktionieren nun einmal grundlegend anders als Ein- oder Zwei-Behandler-Praxen und stellen sowohl Praxisinhaber als auch Mitarbeiter vor große Herausforderungen, was wirksame Führung anbelangt. Hier setzen wir mit unserer Fortbildung an, indem wir hochmotivierten und potenzialstarken Mitarbeitern einen Werkzeugkoffer, eine Art Rüstzeug, an die Hand geben, der sie befähigt, diese Position im Praxisalltag optimal zu besetzen.

Was sind die Ausbildungsinhalte?

Die 14-tägige Ausbildung ist in drei Blöcke unterteilt, die allesamt praxisnahe Inhalte umfassen, die den Arbeitsalltag einer zeitgemäßen PraxismanagerIn ausmachen.
Der erste Block ist dabei den grundlegenden Aufgaben einer PraxismanagerIn gewidmet, blickt innerhalb des Praxisablaufs auf das karteikartenlose Arbeiten, die Dokumentation und das Hygiene- und Qualitätsmanagement und das Praxismarketing. Besonderen Wert legen wir auf die Umsetzbarkeit im digitalen Kontext, weswegen wir die Lehrinhalte unter anderem in den gängigen Praxisverwaltungssoftwares schulen.
Im zweiten Block befassen wir uns mit der besonderen Rolle von Praxismanagerinnen als Führungskräfte. Themen werden hier sein: Kommunikation auf Basis von Personalführung, Konfliktmanagement und Emotionskontrolle.
Im dritten und letzten Block hat das Überthema „Rechtssichere Leistungserbringung“. Dies umfasst sowohl die Abrechnung, geht über rechtliche Fragestellungen zu Datenschutz/Datensicherheit und zeigt Möglichkeiten von umsatzsteigernden Maßnahmen auf. Den Abschluss der Ausbildung bildet eine mündliche Prüfung mit Zertifikat der Industrie- und Handelskammer.

Wie sehen Sie die heutige, aber auch die zukünftige Praxismanagerin?

Die Praxismanagerin wird immer „Schnittstelle“ zwischen Patienten und Team sein, wird Praxisabläufe koordinieren genauso wie QM- und Hygienemanagement verantworten. Sie/er ist Kommunikationsprofi und auch immer ein Stück weit Problemmanager. Hinzukommen sollte der absolute Wille, die eigenen Stärken zu entwickeln und die persönliche Dimension der herausgehobenen Rolle in der Praxis auch immer neu zu reflektieren. Zukünftig wird jemand, der in diesem Bereich arbeitet, noch mehr zur Anlaufstelle werden, wenn es um strategische Überlegungen, organisatorische Rahmenbedingen und konkrete Management- und Führungsaufgaben geht. Vielleicht ist die Bezeichnung als Manager auch schon ein wenig überholt. Ich identifiziere dieses Aufgabenprofil zukünftig immer mehr mit dem eines Geschäftsführers/einer Geschäftsführerin, so wie wir es auch aus mittelständischen Unternehmen kennen.

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